Nach dem Sieg im Vorjahr wäre den Schülerinnen und Schüler der Willy-Hellpach-Schule bei den Heidelberger Stadtschulmeisterschaften im Basketball beinahe die Titelverteidigung gelungen. Erst im Finale musste sich die von Christina Franz betreute Auswahl auf dem Spielfeld der MLP Academics dem Englischen Institut geschlagen geben.
Auch wenn die Mission Titelverteidigung nicht ganz glückte, zeigte sich Franz mehr als nur zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. „Wir waren von allen Teilnehmern die einzige Mixed-Mannschaft, die anderen alle reine Jungenmannschaften. Die Schülerinnen und Schüler haben klasse gespielt, es hat auch dieses Jahr wieder viel Spaß gemacht“; berichtete die Lehrerin.

Ein Sprichwort sagt: Aus Fehlern lernt man am besten. Dieses trifft auch auf die Fußballer der Willy-Hellpach-Schule zu. Nachdem man im Vorjahr aufgrund einer zu lässigen Spielweise als Titelverteidiger im Halbfinale des Bunsencups ausgeschieden war, ging die Mannschaft von Coach Stefan Schlechter bei der diesjährigen Austragung mit der nötigen Einstellung zu Werke, gewann alle Spiele und sicherte sich verdient den Titel.

„Auch in diesem Jahr konnten wir eine sehr spielstarke Mannschaft zum Bunsencup schicken. Zudem half die Erfahrung aus dem letzten Jahr. Die Jungs gingen hochkonzentriert an die Sache heran“, erklärte Schlechter.

Karl Prelle, der an der Willy-Hellpach-Schule die Eingangsklasse am Wirtschaftsgymnasium besucht, ist zum Schülermentor Sport in der Sportart Schwimmen ausgebildet worden. Vor wenigen Tagen hat der Schüler der Klasse E1 von Schulleiter Bernhard Stehlin das vom Kultusminister und Schwimmverbandspräsidenten unterzeichnete Zertifikat erhalten.

Seit Jahren hat sich die zweijährige Berufsfachschule für Schülerinnen und Schüler als hervorragender Weg etabliert, einen mittleren Bildungsabschluss beziehungsweise die Fachschulreife zu erlangen. Neben den allgemeinbildenden Fächern wird an der Willy-Hellpach-Schule das Profilfach Wirtschaft angeboten, das den Schülern sowohl einen besseren Einstieg in das Berufsleben ermöglichen als auch den Übergang in das berufliche Gymnasium erleichtern soll.